Technologien für moderne Karten- und Ticketpersonalisierung
Magnetstreifen, RFID und Chipkarten sowie verschiedene Druckverfahren bilden das Rückgrat moderner Kartentechnik. Sie bestimmen, wie Daten auf Karten gespeichert, übertragen und gesichert werden – ob in Zahlungssystemen, Zutrittskontrollen oder Identifikationslösungen.
Rinas vereint diese Technologien in modularen Systemen für präzise, sichere und nachhaltige Kartenproduktion.
Unsere Technologien im Überblick
Was sind Kartentechnologien?
Kartentechnologien sind Verfahren, mit denen Informationen auf physischen Karten codiert, gespeichert oder visuell dargestellt werden. Sie umfassen magnetische, elektronische und optische Systeme – von der einfachen Magnetspur bis zur multifunktionalen Smart Card mit Mikrochip und kontaktloser RFID-Kommunikation.
Sie sind die technische Basis für Zahlungssysteme, Zutrittslösungen, Identitätsmanagement und automatisierte Prozesse in Industrie und Alltag.
Typische Einsatzfelder
- Personalisierung von Zahlungs-, Kunden- und Zugangskarten
- Ticketing im ÖPNV, in Skigebieten und bei Events
- Automatisierte Identifikation in Industrie und Logistik
- OEM-Integration in Produktionslinien für Karten und Tickets
- Sicherheitsanwendungen mit Datenverschlüsselung und EMV
Welche Medien und Materialien werden unterstützt?
- ID-1 Karten (ISO 7810) aus PVC, PET, Holz oder Metall
- Endlos- und vorgestanzte Tickets mit Magnet, RFID oder Chip
- Kombinationen mehrerer Technologien (z. B. Chip + Magnetstreifen)
- Oberfläche geeignet für Thermotransfer, DOD oder Lasergravur
Wie funktioniert die Kartencodierung und -personalisierung?
Datenübernahme aus Datenbank oder CSV-Datei
Vereinzelung und Transport der Karte oder Ticketbahn
Codierung des Magnetstreifens, RFID-Chips oder SmartCard-Mikroprozessors
Druck variabler Daten, Logos oder Sicherheitsmerkmale variabler Daten, Logos oder Sicherheitsmerkmale
Inline-Verifikation über Leseprüfungen und Bildkontrolle
Protokollierung und Aussteuerung fehlerhafter Datensätze
Die Integration mehrerer Technologien in einem System ermöglicht kombinierte Personalisierung – Magnet, RFID und Chip in einem Durchlauf.
Kartentechnologien im Detail
Magnetstreifen
Bestehen aus drei Spuren magnetisierbaren Metalloxids. Daten werden als magnetische Muster gespeichert und durch einen Lesekopf elektromagnetisch erkannt.
Vorteile: Hohe Zuverlässigkeit und einfache Integration.
Einsatz: Kreditkarten, Zutrittskarten, Fahrscheine.
Limitation: Geringeres Sicherheitsniveau – zunehmend durch Chip- und RFID-Technologien ersetzt.
RFID (Radio Frequency Identification)
Datenübertragung erfolgt kontaktlos per Funk. Passive RFID-Chips beziehen Energie vom elektromagnetischen Feld des Lesers, aktive verfügen über eine Stromquelle.
LF (125 kHz) für Zutrittskontrolle, Zeiterfassung oder Tieridentifikation,
HF (13,56 MHz) für Ausweise und Zutritt,
UHF (868 MHz) für Logistik und Industrie mit Lesereichweiten bis 10 m.
Chipkarten (SmartCards)
Mit integriertem Mikrochip, kontaktbehaftet oder kontaktlos auslesbar.
Die EMV-Technologie erzeugt bei jeder Transaktion einen individuellen Sicherheitscode.
Einsatz: Bankkarten, Ausweise, SIM- und Zutrittskarten.
Druckverfahren
Thermotransferdruck: Harzschicht für scharfe Schwarz- und Textdarstellung.
Das Verfahren garantieren langlebige, kratzfeste und fälschungssichere Druckbilder.
Häufige Fragen zu Kartentechnologien
Chipkarten mit EMV-Technologie bieten den höchsten Schutz, gefolgt von RFID mit Verschlüsselung. Magnetstreifen sind kostengünstig, aber weniger sicher.
Ja. Kombikarten ermöglichen mehrere Funktionen in einem Medium – etwa Bezahlung, Zutritt und Identifikation.
Rinas Systeme verfügen über Inline-Lesekontrolle, Bildverifikation und automatische Aussteuerung fehlerhafter Karten.
ISO 7811 (Magnet), ISO 14443 / 15693 (RFID), EMV (Chip), kundenspezifische OEM-Protokolle.