28.10.11
Integration „halber LWR“ in Personalisierungsmaschine
Bisher waren es unsere Kunden gewohnt, die Karte aus ihrer Transporteinheit an unsere Geräte zu Übergeben und nach dem Codiervorgang die Karte wieder in die Transporteinheit einzusteuern. Mit dem „halben LWR“ können wir diese Schwierigkeit umgehen.
Aftholderberg, Deutschland, Oktober 2011 – Das Ziel ist, eine Codierung für Magnetkarten so einfach wie möglich in eine bestehende Maschine zu integrieren, erklärt der neue Geschäftsführer Armin Rinas.
Außerdem besteht die Möglichkeit, nicht benutzte Magnetköpfe für den aktuellen Auftrag in die Parkposition zu bringen. Damit entsteht kein unnötiger Kopfverschleiß. Die Karte wird geschont und Kratzer auf der Karte vermieden.
Für Maschinenbauer oder auch Systemintegrator kann es schwierig sein, den eigenen Kartentransport zu unterbrechen und einen Codierer für zum Beispiel Magnetkarten zu integrieren. Um auch hierfür eine Lösung zu bieten, können wir von unserem Standard Codierer LWR nur den mechanischen Teil für die Magnetkopfbewegung und Elektronik verwenden. Der Kartentransport obliegt dabei alleinig dem Maschinenbauer. Über I/O-Signale kommuniziert der LWR mit der Maschinensteuerung und weiß, wann eine Karte in Codierposition ist. Sind auch Codierdaten über die serielle Schnittstelle vorhanden, so wird die aktuelle Karte codiert und gelesen. Dem Host-System wird der Status der codierten Karte gemeldet und die Maschinensteuerung erhält über I/O-Signale ebenfalls die Rückmeldung. Die Karte kann nun weitertransportiert werden und die nächste Karte steht zur Codierung bereit.
Diese sehr effektive Art der Integration erfordert allerdings ein gutes Zusammenspiel zwischen Maschinenbauer / Systemintegrator und Rinas Gerätetechnik. In dem Moment, wo der „halbe LWR“ integriert wird, hat Rinas nicht mehr die alleinige Kontrolle über Kartenführung, Kartenfixierung und Einbauhöhe. Nur wenn dabei alle Punkte beachtet werden kann der LWR seine Codierqualität zeigen.
Dass dies möglich ist, hat die erste Integration schon gezeigt und unser Kunde war von dem Durchsatz mehr als überrascht. Von den geforderten 2.000 cph wurden über 4.000 cph mit dem LWR Codierer erreicht, und das bei optimaler Codierqualität!
Die Einmalkosten bei dieser Art der Integration sind für den Systemintegrator höher, jedoch ist der Gerätepreis niedriger. Somit ist es eine Frage der Anzahl an verkauften Systemen. Sollte die Integration eines kompletten Codierers nicht möglich sein, so haben Sie mit dem sehr klein bauenden „halben LWR“ vielleicht dennoch die Möglichkeit zur Integration.
Flexibilität und Umsetzung von Kundenwünschen oder ein SDK-Entwicklungskit für eine einfache Ansteuerung des Codierers durch den Kunden sind dabei nur Beispiele für unsere Geschäftsphilosophie.